Texas-Tagebuch Teil 36, revisited #blacklivesmatter

Von Sommer 2001 bis 2002 studierte ich für ein Jahr an der Angelo State University in Texas. In einem Tagebuch, damals auf der Webseite jetzt.de veröffentlicht, hielt ich meine Erlebnisse und Gedanken fest. Dieser Text entstand 2002 im Nachgang eines Kurses über Personalwesen. Der Schock über den tiefsitzenden Rassismus in der Gesellschaft saß tief, was man dem Text deutlich anmerkt. Ich habe ihn anlässlich der Vorkommnisse um #GeorgeFloyd hervorgeholt und nur insofern aktualisiert, als ich einige Passagen, in denen die weiße „Blümchenfrau“ von mir (in heute unerträglicher Weise) gefatshamed wurde, abgeändert habe.

Ich habe den schwarzen Feuerwehrmann befördert. – Don’t call me white. Ihr widert mich an.

Dank einer Fallstudie zur Chancengleichheit im US-amerikanischen System wurde mein Human Resource Management-Kurs, bei dem ich normalerweise gegen 8.20 Uhr bereits sabbernd in der zweiten Reihe wegpenne, mal richtig interessant. Es ging darum, sich zwischen einem weißen und einem schwarzen Kandidaten zu entscheiden, wobei das Fire Department aufgrund einer früheren, diskriminierenden Einstellungspolitik eine Minderheiten-Auflage beachten muss.

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